Zülpich war als römischer Vicus Tolbiacum ein wichtiger Knotenpunkt an der antiken Via Agrippa, der bedeutenden Römerstraße, die von Lyon über Trier bis nach Köln führte. Ich bin Teilabschnitte davon mit dem Gravelbike befahren, bzw. auf Wegmarken dieser einstigen wichtigen Handelstrasse gestoßen. Doch der Reihe nach, denn vorher bin ich bei Bleibuir auf Spuren, d.h. auf Verweise auf eher sparsame Spuren zum Eisenerzabbau im 18. Jhd. in der Nähe von Mechernich gestoßen. Im Anschluss der Eickser Busch, in dem ein römischer Wachturm gestanden haben soll. Hier trifft man bereits auf die Agrippastrasse und auf eine Waldkappelle mit Madonnenfigur, welche 1782 errichtet wurde. Zülpich, die einstige Römerstadt mit dem lateinischen Namen Tolbiacum, wurde heute von mir nur angekratzt. Im großen und ganzen eine abwechslungsreiche Tour mit voreifeltypischen moderaten Höhenmeter, die sich jedoch aufaddieren.
Wir hatten uns in der Nähe von St.Vith in Belgien ein Haus gemietet. Von hier aus sollten Abschnitte des Stoneman Arduenna mit dem Mountainbike abgefahren werden. Unser Haus lag etwa mittig zum eigentlichen 176 km langem Rundkurs. Der Stoneman Arduenna wurde 2020 von Roland Stauder ins Leben gerufen. Insgesamt gibt es 5 Stoneman, die durch 6 Länder führen. Näheres hierzu bei Wikipedia . Hier findest du den Stoneman Arduenna. Am ersten Tag fuhren wir die Südschleife, bzw. größere Abschnitte davon. Der zweite Tag war von dem nördlichen Teil geprägt und am dritten Tag ging es für uns Richtung Malmedy. Der Stoneman Arduenna ist sehr anspruchsvoll. Respekt vor jedem, der die Originalroute in 2 oder gar einem Tag schafft. Am vierten Tag fuhr ich ab unserer Unterkunft mit dem Rad heim nach Kreuzau. War schön!