Ich bin letzte Woche erst eine Tour Richtung Simmerath gefahren. Die waldreichen Wege bei Roetgen, bzw. die Offenlandschaft um Simmerath mit den schönen Hecken gefielen mir sehr gut. So hatte ich für die heutige Ausfahrt mir eine etwas weiter ausladende Strecke bis nach Belgien hinein auf bikerouter.de kreiert. Unbedingt wollte ich den Schleebachgraben mit einbauen. Er ist einer der künstlichen Zuläufe zur Dreilägerbachtalsperre, ähnlich dem Hasselbachgraben, jedoch mit dem Gravelbike besser fahrbar. Das glaubte ich bis zur Tour jedenfalls noch, denn das waren meine Erinnerungen aus meinen Befahrungen von vor ca. 15 Jahren. Allerdings ist der Pfad entlang des Grabens zwischenzeitlich durch Erosion tief ausgewaschen und viele Wurzeln ragen hervor. Das war mit dem Gravelrad trotz 50mm-Reifen ein Gehoppel. Blick auf die ehemalige Ordensburg Vogelsang im Zentrum des Nationalpark Eifel. Toll, die 2006 vom Eifelverein Roetgen erbaute Schutzhütte am Dreilägerbach. Wie schon oben geschrie...
Auf meiner heutigen Feierabendrunde ging es mehr oder weniger um Vettweiß herum. Die lang anhaltende Trockenheit hat sicherlich nur wenige positive Eigenschaften. Jedoch ist eine davon, dass die Feldwege fest sind und das Gras kurz. So wurden neue gravelfreundliche Wege entdeckt, die bei feuchten Bedingungen eher weniger einladend wirken würden. Tolle Aussicht bei Ginnick auf das Siebengebirge, bzw. in Richtung Kölner Bucht. Den abgelegenen Jüdischen Friedhof bei Kettenheim besuchte ich zum ersten Mal. Hier befinden sich noch 25 erhaltene Grabsteine aus der Zeit von 1860 bis 1934. Dies liest man jedenfalls bei Wikipedia . Was das Wegekreuz mit der Kanadischen Flagge an der K28 bei Soller zu bedeuten hat, konnte ich nicht heraus finden. Möglicherweise ist dies die Fundstelle eines Soldaten aus dem 2. Weltkrieg.