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Mit E tun die Beinchen nicht so weh

Beidseitige Beschwerden der Quadrizepsmuskulatur ließen mich auf die Idee kommen, nach langer Abstinenz mal wieder das E-Bike zu bewegen. So ging es recht entspannt im Tour-Modus und Puls 110 durch den Hürtgenwald. Die gängigen Highlights wurden besucht und auch abgelichtet. Das waren die Biberbauten am Roten Wehebach, der Kartoffelbaum, sowie der McArthur-Baum am Pilgerdenkmal unweit von Raffelsbrand. Hier steht auch der recht bekannte Froschbrunnen. Die Kalltalsperre darf nicht fehlen und es muss auch ein Blick auf den Rursee von der Schmidter Seite geworfen werden. Das Pfingstwochenende beginnt recht muckelig. Ich war am Vormittag unterwegs, so dass mir die Mittagshitze nichts anhaben konnte. Mit dem E-MTB ist es eh nicht so schweißtreibend, wenn man bereit ist, den Puls niedrig zu halten. Datum 23.05.2026 Distanz 64,27 km Zeit 2 h 42 min Höhenzunahme 1.257 m
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Falsche Streckenwahl oder falsches Rad

Auf jeden Fall nicht die geeigneten Reifen zum Untergrund. Jedenfalls war ich vor Tour-Start noch unentschlossen bezüglich der Strecke. Ich entschied mich gegen das MTB und wählte das Gravelbike, weil das Propain mit den 50mm Reifen eigentlich auch im gröberen Geläuf zurecht kommt. "Grob" sollte es Richtung Rursee gehen. So war es dann auch. Die Wege waren aufgrund der lang anhaltenden Regenfälle der letzten Tage sehr aufgeweicht. So kam es, dass die Schwalbe Overland im Matsch überhaupt nicht klar kamen. Bergauf rutschte ich oft durch. Einmal bis zu Stillstand. Ging nix mehr! Bergab war aus gleichem Grund eine ruhige Hand am Lenker gefragt. Ist aber wieder alles gut gegangen. Der Rursee wurde erreicht, Schmidt wurde gesehen und im Kalltal war ich auch. Finaler Anstieg nach Brandenberg um dann doch wieder in das Rurtal hinab zu tauchen. Zu Hause! Schmutzig, kalte Füße, hungrig!

PRT-Vatertagstour

Ich will gar nicht wissen, wie viele Männer heute unterwegs waren, die nicht Vater sind. Jedenfalls ob auf dem Rad, wie wir, oder in jeglicher anderen Form, das Wetter war für jeden spannend. Ob im Regen bei 10°, oder auch mal im Sonnenschein. Unser PRT-Trupp startete mit 11 Väter (Mutmaßung) in Üdingen und es ging durchs Rurtal bis Heimbach, wo zwei Mann eine Abkürzung nach Hause wählten. Der Rest radelte um den Rursee (Pause bei Seppi in Rurberg) und hinauf nach Schmidt um dann durchs Kall-, später Rurtal wieder nach Winden zu rollen. Hier  dann Ausklang in der Kelter. Ich habe es tatsächlich geschafft, am heutigen Vatertag keinen Tropfen Alkohol zu trinken!

Zwischen Lippe und Sorpe

Ein verlängertes Wochenende bei Sonnenschein tut jedem gut. Morgens war es zwar recht frisch, aber sobald sich die Sonne durchsetzen konnte, stieg das Thermometer auf rund 15 - 20 Grad. Das ist doch OK zum Radeln! Untergebracht war ich in Bad Sassendorf, einem Kurort bei Soest in der Soester Börde. Am ersten von drei Tagen besuchte ich die Lippeaue. Ein sehr schönes Landschaftsschutzgebiet mit ganz viel unberührte Natur. Gegravelt wurden rund 80 km bei überschaubaren 340 Höhenmetern. Graveln ist etwas übertrieben. Bis auf den Abschnitt Lippeaue überwiegte der Asphalt. Am zweiten Tag sollte das mit den Höhenmetern etwas anders werden. Da waren es 650 bei 87 km. Das Ziel war der Möhnesee. Eine schöne und abwechslungsreiche Tour, auch wenn am Möhnesee einiges los war. Zum dritte Tag wurde Bad Sassendorf den Rücken gekehrt. Ich fuhr mit dem Auto nach Sundern zu meinem Freund Holger. Wir radelten 48 km um den Sorpesee mit nicht ganz 1000 Höhenmetern. Drei tolle Tage liegen nun hinter mir. S...

Tour de Fritten mit Wurzelgemüse

Jens versendet seinen zwei Jahre alten GPX-Track mit dem Hinweis: "Keine Ahnung ob ich den mal erstellt habe, oder ob ich den irgendwo gefunden habe. Seid ihr dabei?" Die Kurzfassung: Bitte nicht Nachfahren! Jedenfalls nicht wie wir, mit dem Gravelbike. Aber dennoch. Es war eine tolle Tour, die gerade wegen den Wurzelwegen und tiefen Wiesenabschnitten uns in Erinnerung bleiben wird. Aber manches war schon grenzwertig. Zitat der beiden E-Enduro-Fahrer im Raerener Wald: "Ihr habt definitiv die falschen Bikes für diesen Weg!" JA, recht ham'se! Wurzelig bergab im Raerener Wald Mit Rennlenker und 37mm Reifen auf dem Crosser wurde es an solchen Stellen schnell spannend. Entschädigung in Roetgen bei lecker Fritten mit Majo. Vom bisherigen Verlauf gezeichnet wichen wir nun von der geplanten Strecke ab und rollten über die Vennbahntrasse bis Lammersdorf um dann ins Kalltal abtauchend Richtung Heimat zu rollen. Lecker Fritten in Roetgen Am Ende hatten alle mindestens die ...

Gravel-Träumchen am Ostermontag

Der heutige Ostermontag wurde für eine 2,5-stündige Gravelride durch die Voreifel westlich von Euskirchen genutzt. Das Wetter spielte mit. Die Sonne lachte, wenn auch die Temperatur eher vorsichtig frühlingshaft war. Ich hatte mir vorab diese 60 km Runde auf bikerouter.de zusammen geklickt. Mit dem Profil "Gravel schnell" habe ich bisher immer brauchbare Strecken erzeugt. Wobei ich diesmal darauf geachtet habe, wieder einen hohen Asphaltanteil zu erreichen. Es sollte heute Rollen. Zur Strecke: Es ging von zu Hause über Anfangs bekannte Wege in Richtung Kommern. Hier war etwa der südlichste Punkt erreicht und im Anschluss fuhr ich etwas weiter östlich zurück in Richtung Kreuzau. Bildstock auf dem Düttling Bei Düttlingen habe ich an einem Bildstock kurz verweilt. Interessanterweise ist dieses Objekt nicht bei Openstreetmap erfasst. Das habe ich soeben nachgeholt. Leider konnte ich bei meiner Google-Recherche nichts zu diesem Bildstock finden. Eickser Mühle Auf dem Irnicher Berg...

3. Gravelride auf der Sophienhöhe

Jetzt wird es etwas kompliziert: Heute am 22.03.2026 fand die 3. Gravelride auf der Sophienhöhe statt. Zum dritten mal ist der Verein SV Malefinkbach und der TV Huchem-Stammeln dabei, aber zum zweiten mal die Neuland Hambach GmbH. Daher lautet der offizielle Titel 2. Neuland Hambach Gravelride. Wie dem auch sei. Das gute Wetter spielte den Veranstalter und den Teilnehmern in die Karten. Mit mehr als 800 Teilnehmern ein neuer Rekord. Foto am Start von Andy mit dem PRT-Trupp. Die Strecken lehnen sich stark an dem Verlauf der letzten beiden Jahre an. Dieses Jahr kam noch eine 76 km Variante dazu, bei der jedoch ein Streckenabschnitt zwei mal gefahren werden musste. Langfristig stelle ich mir die Frage, ob sich die Konzentration alleine auf die Sophienhöhe nicht irgendwann abnutzt. Die Wege sind nun mal immer die gleichen. Dennoch hat es wieder Spaß gemacht. Wir sind mit rund 10 Teilnehmern von Kreuzau-Winden aus angereist und nahmen die verschiedenen Strecken unter die eher mehr oder wein...