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Auf den Spuren des Stoneman Arduenna

Wir hatten uns in der Nähe von St.Vith in Belgien ein Haus gemietet. Von hier aus sollten Abschnitte des Stoneman Arduenna mit dem Mountainbike abgefahren werden. Unser Haus lag etwa mittig zum eigentlichen 176 km langem Rundkurs. Der Stoneman Arduenna wurde 2020 von Roland Stauder ins Leben gerufen. Insgesamt gibt es 5 Stoneman, die durch 6 Länder führen. Näheres hierzu bei Wikipedia . Hier findest du den Stoneman Arduenna. Am ersten Tag fuhren wir die Südschleife, bzw. größere Abschnitte davon. Der zweite Tag war von dem nördlichen Teil geprägt und am dritten Tag ging es für uns Richtung Malmedy. Der Stoneman Arduenna ist sehr anspruchsvoll. Respekt vor jedem, der die Originalroute in 2 oder gar einem Tag schafft. Am vierten Tag fuhr ich ab unserer Unterkunft mit dem Rad heim nach Kreuzau. War schön!
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Todtnau im Schwarzwald 2026

Graveln im Hochschwarzwald ist anspruchsvoll. Die 1000 Höhenmeter sind schnell gemacht. Die Anstiege mit mehreren Kilometern Länge, egal ob Straße oder Waldwege, weisen Steigungen von nicht selten 15% und mehr auf. So war es dann auch bei unseren Touren ab Todtnau. Herbert, Thomas und ich fuhren täglich so zwischen 40 und 85km mit unseren Gravelbikes. Die 2000 Höhenmeter wurden beim Aufstieg zum 1277m hohen Feldberg geknackt. Aber auch das Belchen (1414m) sollte erklommen werden. Von hier aus kann man bei guter Sicht bis in die Vogesen blicken. An letzten Tag ließ uns das bis dato gute Wetter im Stich. So radelten wir das Wiesenbachtal bis Lörrach hinunter und wieder hinauf. Bei so manchem Anstieg hätte ich mir beinahe ein E-bike gewünscht. Mein Rücken schmerzte bei jedem langen Anstieg. Besonders, wenn die Wege sehr steil wurden. Aber irgendwie hab ich's mal wieder ausgehalten. Die fünf Touren haben wir bis auf eine selbst erstellt. Einmal folgten wir einer Graveltour vom Schwarzw...

Speichenmassaker und Pfingstfondo

Das Pfingstwochenende war wettertechnisch in Höchstform. Temperaturen um die 25° sollten den Gravelspaß sicherstellen. Der Boden trocken, es rollte gut! Wenig Freude hatte Simon an Pfingstsonntag . Bei unserer Tour zu Dritt Richtung Rursee sprang ihm ein Ast ins Vorderrad. Einen Sturz konnte er verhindern, jedoch das Laufrad ist Schrott. Die hälfte der Speichen wurden raus gerissen. Spaß zu Ende! Ich fuhr, nachdem Simon von seiner Frau mit dem Auto bei Schmidt aufgelesen wurde, weiter bis Simmerath und durch das schöne Kalltal zurück nach Hause. Der Fondomontag:  Am Pfingstmontag wollte ich eine Hundert-Kilometer-Runde hinter mich bringen. Es ging mit dem Gravelbike die Rur entlang bis zum Barmener See hinter Jülich. Hier dann durch das Indeland über Aldenhoven nach Dürwiß, wo ich bei meinen Eltern eine kurze Pause einlegte. Nach der Pause dann etwa 450 Höhenmeter am Stück bis zum beinahe höchsten Punkt der Nordeifel. Auf  566m steht der Eifelblick Jägerhaus. Man hat eine toll...

Mit E tun die Beinchen nicht so weh

Beidseitige Beschwerden der Quadrizepsmuskulatur ließen mich auf die Idee kommen, nach langer Abstinenz mal wieder das E-Bike zu bewegen. So ging es recht entspannt im Tour-Modus und Puls 110 durch den Hürtgenwald. Die gängigen Highlights wurden besucht und auch abgelichtet. Das waren die Biberbauten am Roten Wehebach, der Kartoffelbaum, sowie der McArthur-Baum am Pilgerdenkmal unweit von Raffelsbrand. Hier steht auch der recht bekannte Froschbrunnen. Die Kalltalsperre darf nicht fehlen und es muss auch ein Blick auf den Rursee von der Schmidter Seite geworfen werden. Das Pfingstwochenende beginnt recht muckelig. Ich war am Vormittag unterwegs, so dass mir die Mittagshitze nichts anhaben konnte. Mit dem E-MTB ist es eh nicht so schweißtreibend, wenn man bereit ist, den Puls niedrig zu halten. Datum 23.05.2026 Distanz 64,27 km Zeit 2 h 42 min Höhenzunahme 1.257 m

Falsche Streckenwahl oder falsches Rad

Auf jeden Fall nicht die geeigneten Reifen zum Untergrund. Jedenfalls war ich vor Tour-Start noch unentschlossen bezüglich der Strecke. Ich entschied mich gegen das MTB und wählte das Gravelbike, weil das Propain mit den 50mm Reifen eigentlich auch im gröberen Geläuf zurecht kommt. "Grob" sollte es Richtung Rursee gehen. So war es dann auch. Die Wege waren aufgrund der lang anhaltenden Regenfälle der letzten Tage sehr aufgeweicht. So kam es, dass die Schwalbe Overland im Matsch überhaupt nicht klar kamen. Bergauf rutschte ich oft durch. Einmal bis zu Stillstand. Ging nix mehr! Bergab war aus gleichem Grund eine ruhige Hand am Lenker gefragt. Ist aber wieder alles gut gegangen. Der Rursee wurde erreicht, Schmidt wurde gesehen und im Kalltal war ich auch. Finaler Anstieg nach Brandenberg um dann doch wieder in das Rurtal hinab zu tauchen. Zu Hause! Schmutzig, kalte Füße, hungrig!

PRT-Vatertagstour

Ich will gar nicht wissen, wie viele Männer heute unterwegs waren, die nicht Vater sind. Jedenfalls ob auf dem Rad, wie wir, oder in jeglicher anderen Form, das Wetter war für jeden spannend. Ob im Regen bei 10°, oder auch mal im Sonnenschein. Unser PRT-Trupp startete mit 11 Väter (Mutmaßung) in Üdingen und es ging durchs Rurtal bis Heimbach, wo zwei Mann eine Abkürzung nach Hause wählten. Der Rest radelte um den Rursee (Pause bei Seppi in Rurberg) und hinauf nach Schmidt um dann durchs Kall-, später Rurtal wieder nach Winden zu rollen. Hier  dann Ausklang in der Kelter. Ich habe es tatsächlich geschafft, am heutigen Vatertag keinen Tropfen Alkohol zu trinken!

Zwischen Lippe und Sorpe

Ein verlängertes Wochenende bei Sonnenschein tut jedem gut. Morgens war es zwar recht frisch, aber sobald sich die Sonne durchsetzen konnte, stieg das Thermometer auf rund 15 - 20 Grad. Das ist doch OK zum Radeln! Untergebracht war ich in Bad Sassendorf, einem Kurort bei Soest in der Soester Börde. Am ersten von drei Tagen besuchte ich die Lippeaue. Ein sehr schönes Landschaftsschutzgebiet mit ganz viel unberührte Natur. Gegravelt wurden rund 80 km bei überschaubaren 340 Höhenmetern. Graveln ist etwas übertrieben. Bis auf den Abschnitt Lippeaue überwiegte der Asphalt. Am zweiten Tag sollte das mit den Höhenmetern etwas anders werden. Da waren es 650 bei 87 km. Das Ziel war der Möhnesee. Eine schöne und abwechslungsreiche Tour, auch wenn am Möhnesee einiges los war. Zum dritte Tag wurde Bad Sassendorf den Rücken gekehrt. Ich fuhr mit dem Auto nach Sundern zu meinem Freund Holger. Wir radelten 48 km um den Sorpesee mit nicht ganz 1000 Höhenmetern. Drei tolle Tage liegen nun hinter mir. S...