Graveln im Hochschwarzwald ist anspruchsvoll. Die 1000 Höhenmeter sind schnell gemacht. Die Anstiege mit mehreren Kilometern Länge, egal ob Straße oder Waldwege, weisen Steigungen von nicht selten 15% und mehr auf. So war es dann auch bei unseren Touren ab Todtnau. Herbert, Thomas und ich fuhren täglich so zwischen 40 und 85km mit unseren Gravelbikes. Die 2000 Höhenmeter wurden beim Aufstieg zum 1277m hohen Feldberg geknackt. Aber auch das Belchen (1414m) sollte erklommen werden. Von hier aus kann man bei guter Sicht bis in die Vogesen blicken. An letzten Tag ließ uns das bis dato gute Wetter im Stich. So radelten wir das Wiesenbachtal bis Lörrach hinunter und wieder hinauf. Bei so manchem Anstieg hätte ich mir beinahe ein E-bike gewünscht. Mein Rücken schmerzte bei jedem langen Anstieg. Besonders, wenn die Wege sehr steil wurden. Aber irgendwie hab ich's mal wieder ausgehalten. Die fünf Touren haben wir bis auf eine selbst erstellt. Einmal folgten wir einer Graveltour vom Schwarzw...
Das Pfingstwochenende war wettertechnisch in Höchstform. Temperaturen um die 25° sollten den Gravelspaß sicherstellen. Der Boden trocken, es rollte gut! Wenig Freude hatte Simon an Pfingstsonntag . Bei unserer Tour zu Dritt Richtung Rursee sprang ihm ein Ast ins Vorderrad. Einen Sturz konnte er verhindern, jedoch das Laufrad ist Schrott. Die hälfte der Speichen wurden raus gerissen. Spaß zu Ende! Ich fuhr, nachdem Simon von seiner Frau mit dem Auto bei Schmidt aufgelesen wurde, weiter bis Simmerath und durch das schöne Kalltal zurück nach Hause. Der Fondomontag: Am Pfingstmontag wollte ich eine Hundert-Kilometer-Runde hinter mich bringen. Es ging mit dem Gravelbike die Rur entlang bis zum Barmener See hinter Jülich. Hier dann durch das Indeland über Aldenhoven nach Dürwiß, wo ich bei meinen Eltern eine kurze Pause einlegte. Nach der Pause dann etwa 450 Höhenmeter am Stück bis zum beinahe höchsten Punkt der Nordeifel. Auf 566m steht der Eifelblick Jägerhaus. Man hat eine toll...