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Thönbachweg und Lukas-Mühle

Den Thönbachweg, auch Thönbachtrail genannt, bin ich schon einige Jahre nicht mehr gefahren. Durch Waldarbeiten zerstört und wohl auch einige Zeit für Radfahrer gesperrt. Diese Verbotsschilder konnte ich auf meiner heutigen Besichtigung nicht mehr finden. Im Kreise bestimmter Leute aus dem Raum Eschweiler wird oder wurde der Weg auch Schlangenpfad genannt. Einstig im Wald gelegen, ist der Thönbachtrail nun durch Forstarbeiten an vielen Stellen freigelegt. Der schmale Pfad beginnt ab Parkplatz Rennweg und endet in einem Zulauftal der Wehebachtalsperre. Grob folgt der Thönbachweg mit einigem Abstand dem Thönbach. Für den Eifelverein folgt der Pfad dem Hauptwanderweg "Wald-Wasser-Wildnis-Weg" Nr.5. Die Reste der Lukas-Mühle im Tiefenbachtal bei Hürtgenwald war der zweite Fotostopp. Von der eigentlichen 1569 erbauten und 1951 eingeebneten Mühle ist eigentlich nichts mehr zu erkennen. Eventuell findet man noch Reste der Grundmauer. Zur Nazi-Zeit als geheimer Zufluchtsort ...

Schürmannweg

Wie schon von mir berichtet , wird das Wanderwegenetz der Rureifel neu konzipiert. Im Bereich Engelsblick und um Nideggen herum ist mit der Neubeschilderung bereits begonnen worden. Der S-Weg , nach dem ehemaligen Vorsitzenden des Eifelvereins, Prof. Ferdinand Schürmann benannt, besteht seit rund 100 Jahren. Den wird es auch weiterhin geben. Nun nennt er sich "Prof-Schürmannweg" und hat die Nr. 42 . Er ist aber bisher nur im ersten Abschnitt, d.h. ab Üdingen bis hinter Engelsblick, mit den neuen Markierungen ausgestattet. Dann gibt es noch den Rundweg "Mausauel, Nr.17" , der soweit ich das überblicke, über Mausauel, Felsenrundweg, Nideggen führt. Weitere Wege in diesem Gebiet nennen sich "Felspassage, Nr. 7" , "Ruraue, Nr. 27" . Mehr dazu in den kommenden Blog-Beiträgen. Der heutige Tourenverlauf ist den Bildunterschriften in der Dia-Show zu entnehmen.

Felder und Wälder zwischen Drover Heide, Hergarten und Heimbach

Am letzten Ferientag fuhr ich zuerst zur Drover Heide, dann weiter durch Rapsfelder und Löwenzahnwiesen bis zum alten Weindorf Embken. Embken war bis ca. 1700 n.Chr. die Zentrale des Weinbaus in der Region. Auf den Feldern wird auffällig oft der berühmte Bestandteil unseres wenig beliebten E10-Benzins, also Raps, angebaut. Schön anzusehen, besonders in Abwechslung mit den Löwenzahnwiesen. Nun Schwenk nach Westen, teils über den Chlodwig-Wanderweg, teils Wassermühlenweg, teils einfach so, wie mir die Wege unweit des Neffelbaches gefielen. Chlodwig, der Frankenkönig, erledigte hier in der Nähe um 496 n.Ch. die Alemannen. Jetzt etwas waldreicher und auch hügliger bis Hergarten, dann entlang der Nationalparkgrenze bis Heimbach. Natürlich nicht ohne den schönen Eifelblick "Luna" zu besuchen. Hier dann über bekannte Wege das Rurtal entlang über Hausen und Blens bis zur Heimat in Kreuzau. Ab heute werden die Abstände zwischen den Blogbeiträgen wieder etwas größer, da mein Urlaub nu...

Wanderwege der Rureifel mit neuem Konzept

Das Wanderwegenetz der Rureifel soll verkleinert werden. Dafür soll sich die Qualität insgesamt verbessern. Statt 150 Wege, wird es in Zukunft nur noch rund 70 Wege geben. Die neuen Routen werden besser zu vermarkten und zu pflegen sein, heißt es. Die Beschilderung wird einheitlicher und es wird deutlicher auf touristische Angebote hingewiesen. Hauptverantwortlich für das neue Konzept ist die Rureifel-Tourismus und das Amt für Kreisentwicklung. Maßgeblich und ehrenamtlich beteiligt ist auch der Eifelverein. Gefördert wird die Aktion durch Mittel des LEADER-Programms. Offizielle Einweihung wird das Frühjahr 2012 sein. (Entnommen der regionalen Presse am 5.12.2010)

S-Weg, Ku-Weg, K-Weg. Das Rätsel wird gelüftet

Der S-Weg führt von Üdingen über den Mausauel zu Kickley und weiter hinunter zum Gut Laach. Endet schließlich am Bahnhof Brück. Der Ku-Weg beginnt am Bahnhof Obermaubach und führt entlang der Rur. Später dann hinauf nach Rath "Felsenweg" und findet sein Ende am Parkplatz Danzley in Nideggen. Der K-Weg beginnt ebenfalls am Bf. Obermaubach führt aber über den Staudamm vorbei an der Schule. Er führt vorbei an Kallerbenden und endet schließlich am Bf. Brück. Die Verläufe der drei Wanderwege wurden in den Jahren ihrer Existenz immer wieder geringfügig geändert. S-Weg? Ku-Weg? K-Weg? Woher kommen diese Kürzel? Als ich gestern eine alte Wanderkarte "Eifelverein - Dürener Rureifel" von 1979 bekam, wurde dieses Geheimnis auf der Rückseite gelüftet. Der S-Weg wurde nach Prof. Ferdinand Schürmann benannt und besteht seit rund 100 Jahren (Schürmannpfad). Prof. Schürmann war von 1905 bis 1920 Vorsitzender der Ortsgruppe Eifelverein Düren. Der Ku-Weg findet seine Herkunft ...

Eschweiler Halb-Marathon, Bachweg

Kürzlich schrieb ich über den Wanderweg Nr.5, den ich wegen seiner Länge von 42 km als ' Marathon ' bezeichnete. Es gibt auch noch den Wanderweg Nr. 1. Mit 21,6 km die ideale Länge für einen Halb-Marathon. Allerdings ist er ebenso wie der 5er-Weg als anspruchsvoller Cross-Kurs zu sehen.  Die Wege sind abschnittweise sehr grob und rutschig. Es überwiegen hier jedoch die befestigten Abschnitte. Hier der genaue Verlauf auf alltracks .  Die Wegführung ist im Bereich Jülicherstrasse geändert worden. Es geht nicht mehr über den Schubert-Weg, sondern durch das Wäldchen bei Dürwiß am Höschberg. Leider ist im Abschnitt zwischen Nothberg und Bovenberger Wald die Markierung nicht klar verständlich.  Wer die Wanderroute mit dem Mountainbike befahren möchte, fährt im Uhrzeigersinn.