Direkt zum Hauptbereich

Eifelcross 2011

Es machten sich fünf tapfere Männer und eine tapfere Frau, auf, um die Eifel zu durchqueren. Es ist das dritte mal, dass wir dieses Unternehmen durchführen. Beim ersten mal fuhren wir von Trier die Kyll entlang, das zweite Jahr führte uns die Route weiter östlich, bei Mayen. Nun folgten unsere Stollenreifen den Verlauf von Sauer, Prüm und Olef.
Etappe 1 - Matthiasweg, Trier - Bollendorf, 49 km
Verspätet in Trier, spät in der Pension. Die erste Etappe war doch länger als geplant. Nach einigen Kilometern mussten wir einen nicht unerheblichen Umweg, wegen einer nicht mehr vorhandenen Brücke, in Kauf nehmen.

Weil die Zeit davon rannte, rannten auch wir, bzw. radelten wir über Echternach entlang der Sauer auf dem Radweg nach Bollendorf, wo wir erst nach 21 Uhr eintrafen. Dem Zeitfahren auf Asfalt wurde leider das Ferschweiler Plateau geopfert.

Etappe 2 - Prümtal, Bollendorf - Schönecken, 72 km
Die wohl schwerste Etappe des Crosses mit 1500 Hm und nicht wenigen steilen Anstiegen stand auf dem Plan. Biersdorf am See war eine der vielen schönen Orte auf der Strecke. Hier wurde auch eingekehrt.

Das Wetter war heute sehr gut. Nach dem Regen, der noch am Vortag vor der Start in Trier ergiebig prasselte, nicht unbedingt zu erwarten. Bei der Mariensäule bei Waxweiler war der konditionelle Höhepunkt erreicht. Es ging tendenziell nur noch bergab bis zum Tagesziel Schönecken.
Etappe 3 - Pilgerweg, Schönecken - Hellenthal, 62 km
Mit dem heutigen Tag waren alle von uns zufrieden. Die Streckenlänge war nicht zu lang und das Profil nicht übermäßig anspruchsvoll. Insgesamt hat unsere Gruppe hervorragend harmoniert. Es gab keine nennenswerten Pannen und keine Stürze. Jedenfalls nicht beim biken. Aber hierzu später etwas...

Bevor wir Hellenthal erreichten, war noch Bergfest auf 675 Meter, nicht allzu weit vom Schwarzen Mann entfernt. In Kronenburg wurde pausiert, gut gegessen und Pascal badete im Stausee.
Etappe 4 - Tag ohne Rad, Hellenthal - Lendersdorfer Krankenhaus
Am Abend des dritten Tages knickte mir auf einer Treppe der Fuss um. Wie sich später heraus stellte, eine Zerrung oder vielleicht sogar ein Bänderanriss. Jedenfalls war am Morgen die Tour für mich zu Ende. Ich setzte mich nicht auf's Rad, sondern ins Auto zu meiner Frau, die mich in die Notfallambulanz brachte.

Die anderen radelten noch entlang der Olef und dem Rursee und vollendeten den 3. Omba-Eifelcross.

Das Album mit weiteren Bilder.

Kommentare

meik64 hat gesagt…
HUHU
Das mit der etwas längeren ersten Etappe kenne ich irgendwo her! :-)

Beliebte Posts aus diesem Blog

Rund um die Wehebachtalsperre

Den letzten Tag im Oktober genossen... Kirche Gey Das Schild sah ich, als ich zurück schaute! Noch mal Glück gehabt! Die Wehebachtalsperre Panorama bei Hürtgen Reiter zwischen Kleinhau und Hürtgen. Vogelflug auf Relive.cc. Album .

Zwift, Rouvy, MyWhoosh, TP Virtual auf dem Apple TV 4K

Vor rund 2 Jahren habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, möglichst preiswert eine unkomplizierte Lösung für mein Radtraining in der virtuellen Welt namens Zwift zu realisieren. Ein leistungsstarker moderner PC war in meinem Haushalt keine Option. Eine Alternative habe ich mit dem Apple TV 4K von 2022 gefunden. Das sehr kompakte Gerät war für unter 200 € zu erwerben und sehr einfach einzurichten. Die Grafik ist nicht auf den Niveau eines Gaming PCs, aber für meinen Zweck völlig ausreichend. Zwift Bezüglich Zwift kann ich Apple TV durchaus empfehlen. Aber, ... Da Zwift vor einen dreiviertel Jahr den Preis auf 20 € monatlich erhöhte, habe ich zum Start des Wintertrainings andere Apps getestet. Nun beginnen die Probleme, die ich hier aufführen möchte.  Hierbei handelt es sich um meine persönliche Meinung, bzw. Einschätzung. Der technische Stand der getesteten Apps ist Dezember 2024 bzw. Januar 2025 ! Zu meiner Hardware: Apple TV 4K LAN (Generation 2022), Wahoo Kickr Core, PC-Monitor...

17. März

Saturday Ride Fever 2025

Fever gab es nur in der Feuertonne. Ansonsten kalt, nass, windig, aber super 🤩 So könnte man das private Event mit wenigen Worten beschreiben. Denn das Wetter meinte es nicht wirklich gut mit den rund 80 Startern. Mitch, René, Andy und deren Helfer haben alles gegeben und eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt. Aber wenn das Wetter nicht mitspielt... Leider gab es auch einige Reifenschäden. Die Strecke führte dieses Jahr nach Zülpich zum Hanna-Hof und dem Rad-Shop velodome.de. Dort gab es Kaffee und Kuchen, sowie eine warme Suppe. Hier konnten sich die vom Regen aufgeweichten und vom Wind ausgekühlten Körper ein wenig erholen. Pause am Hanna-Hof / velodome.de Die Meisten der 95er Strecke konnten wenigstens die letzten Kilometer im Sonnenschein beenden. Die Graveler, die die längeren Distanzen von 125 und 150 km bewältigten, wurden von einem heftigen Hagelschauer "beglückt". Aber all das unangenehme war im Ziel an der Feuertonne mit Burger und Fritten von FrittenFrit...

Kartoffelbaum ...mal wieder

Ich war schon oft am Kartoffelbaum, einem Naturschatz im Wald oberhalb von Stolberg-Zweifall. Aber ich dachte, es ist mal wieder an der Zeit davon zu berichten, bzw. der Google-KI erzählen zu lassen 😆 Der Kartoffelbaum oberhalb von Stolberg-Zweifall ist kein echter Baum, an dem Kartoffeln wachsen, sondern eine traditionelle Kastanie, die seit über 100 Jahren mit fantasievoll geschmückten Kartoffeln behängt wird. Dieser Brauch wird von Wanderern und Einheimischen fortgeführt, und der Baum dient als beliebtes Ziel bei Wanderungen im Hürtgenwald. Die Legende besagt, dass der Baum seinen Namen von einer früheren Eiche bekam, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Und nur für den Fall, das jemand fragt: Ja, ich war mit dem E-MTB dort.