Heute en etwas anderer Tourenbericht... Ich fuhr heute eine eher kurze Runde durch das Rurtal bis Heimbach-Hausen und wieder zurück nach Kreuzau-Winden. Die Luft roch nach moderigen Rauch, denn das Hohe Venn in Belgien, eine Hochebene unmittelbar an der deutsch-belgischen Grenze brennt.
Etwa 4000 ha Moor, Gräser und Sträucher haben sich aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit und der ungewöhnlich hohen Temperaturen entzündet und zum größten Brand der Region geführt. Natürlich brennt die Vegetation nicht einfach so. Hier hat offensichtlich der Mensch nachgeholfen.| Bei Blens. |
Erst vor ein paar Tagen brannte es im Hürtgenwald zwischen Großhau und Gey. Mit verhältnismäßig geringer Ausdehnung von etwa 300 ha kein Vergleich zum Brand im Venn, aber es mussten 1800 Menschen evakuiert werden. Rund 1500 Feuerwehrleute und Helfer waren rund um die Uhr im Einsatz.
Ursprünglich war als Auslöser von einer defekten Landmaschine die Rede, aber die Kriminalpolizei ermittelt wohl auch in Richtung Brandstiftung.
Mehrere Hubschrauber wurden eingesetzt. Wie man auf meiner Aufnahme von Samstag, dem 15.08. sehen kann, wurde u.a. Wasser aus der Wehebachtalsperre aufgenommen.
Mein Foto vom Freitag, 14.08. zeigt den Blick von Gürzenich in Richtung Gey.
Dieses Feuer im Hürtgenwald ist nun weitgehend gelöscht und die vereinzelten Glutnester unter Kontrolle. Aber es besteht bis auf weiteres ein Betretungsverbot des Waldes zwischen Rennweg, Gey und Großhau.
| Hubschrauber nehmen Löschwasser aus der Wehebachtalsperre auf. |
Mein Foto vom Freitag, 14.08. zeigt den Blick von Gürzenich in Richtung Gey.
| Der Hürtgenwald bei Gey brennt! |
Dieses Feuer im Hürtgenwald ist nun weitgehend gelöscht und die vereinzelten Glutnester unter Kontrolle. Aber es besteht bis auf weiteres ein Betretungsverbot des Waldes zwischen Rennweg, Gey und Großhau.
Obwohl es in den letzten Tagen stark regnete, ist der Brand im Venn noch nicht gelöscht.
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